Samstag, August 20, 2005

Nun hat es auch die Presse gemerkt

Der Verdacht ist ja nicht neu, nun hat es aber die Zeitung "Neues Deutschland" bestätigt:

"Jeder kann zur hundertsprachigen Gemeinschaft von Wikipedia zählen – die »freie Enzyklopädie« ist ein Weblog [...]."


...und die WP-Gemeinde steht Kopf. Wie kann es sich ein Journalist nur erlauben, eigene Gedanken und eigene Schlussfolgerungen beizusteuern statt nur die gewohnten Wikipedia-Marketing-Slogans nachzuplappern?! So fies! Nun ja, ich bin froh, bin ich nicht mehr die Einzige, die es gemerkt hat.

Kommentare:

southpark hat gesagt…

Ähm, las ich nicht letztens bei Dir, dass die WP eine "Community" ist. Und ist das nicht was anderes als ein Blog? Und nicht, dass ich nicht von mir überzeugt wäre, aber einen ungelesen und ignorierten Post von mir als "Wikipedia-Gemeinschaft" anzunehmen... danke. Oder hast du einfach entdeckt, dass die Wikipedia "mein" Blog ist. Das allerdings wäre logisch, und, stimmt, es wurde ja schon bewiesen :-)

http://de.wikipedia.org/wiki/
Benutzer:Lienhard_Schulz/WeG

paddyez hat gesagt…

Southpark, community und blog schließen sich nicht gegenseitig aus! WP ist eine offene, bloggende community, die viel diskutiert und nebenbei auch Artikel schreibt. Das ist schon völlig richtig! Aber während ich hier Leute zum bloggen in meinem Blog einladen muss, kann in WP jeder bloggen. Schnitzelmitkartoffelsalat ist eben ein klassischer usnet- bzw. blog-Eintrag. Und folgendes ist ein klassischer blog Kommentar-Beitrag. Jeder erfahrene Wikipedianer kann undendliche Beispiel für diese blog-Kultur liefern. Und jeder der sich einigermaßen mit WP außeinandergesetzt hat, weiß haargenau, dass WP mittlerweile eine Plattform ist, um bei kontroversen Themen seinen POV-blog-Eintrag durchzudrücken und sich über die google Bombe (auch ein klassisches Blog Phänomen) am Ende zu freuen.